Ablauf eines Bauprojekts
Jedes Bauprojekt läuft durch dieselben Phasen, ein Neubau etwas anders als ein Umbau. Hier stehen sie so, wie Schwupp sie im Bauplan erklärt. Die Dauern sind übliche Erfahrungswerte, kein Versprechen.
Ablauf eines Neubaus
Ein Neubau, ob Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus oder Anbau, von der ersten Idee bis zum Ende der Garantie. Die Bewilligung läuft im ordentlichen Verfahren; was dein Kanton eigens regelt, steht auf seiner Seite.
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Idee und Bedarf
Du klärst, was du brauchst, was du dir leisten kannst und was auf dem Grundstück überhaupt möglich ist.
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Partnerwahl und Vorprojekt
Du wählst deine Planer, lässt die Idee zum Vorprojekt ausarbeiten und bekommst die erste belastbare Kostenschätzung.
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Bauprojekt und Baugesuch
Aus dem Vorprojekt wird ein Bauprojekt mit Kostenvoranschlag. Am Ende steht das Baugesuch bei der Gemeinde.
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Bewilligungsverfahren
Die Gemeinde prüft, ob das Gesuch vollständig ist, publiziert es und holt die Stellungnahmen der Fachstellen ein. Betroffene können sich wehren. Rechtskräftig ist die Baubewilligung erst nach Ablauf der Rechtsmittelfrist.
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Ausschreibung und Vergabe
Die Arbeiten werden ausgeschrieben, Offerten verglichen und Werkverträge abgeschlossen. Das läuft meist parallel zum Bewilligungsverfahren.
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Baufreigabe
Bevor gebaut werden darf, sind die Auflagen der Bewilligung erfüllt, etwa zum Schutzraum. Dann gibt die Gemeinde den Bau frei.
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Organisation und Spatenstich
Versicherungen, Baukredit und Baustelle werden bereit gemacht, die Nachbarn wissen Bescheid. Dann geht es los.
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Rohbau
Vom Aushub bis zum Dach entsteht die tragende Hülle des Hauses.
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Ausbau
Fenster, Haustechnik, Böden, Küche, Bäder und Oberflächen machen aus dem Rohbau ein Zuhause.
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Umgebung
Garten, Zufahrt und Plätze werden angelegt, meist gegen Ende des Ausbaus.
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Abnahme und Übergabe
Die Arbeiten werden geprüft, Mängel festgehalten und das Haus übergeben.
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Abschluss und Garantie
Mängel werden behoben, die Schlussabrechnung gemacht und der Baukredit in eine Hypothek umgewandelt. Danach laufen die Garantiefristen.
Ablauf eines Umbaus
Ein Umbau oder eine Sanierung, vom Haus, wie es ist, bis zum Ende der Garantie. Ob es eine Bewilligung braucht und welche, entscheidet die Gemeinde; was dein Kanton eigens regelt, steht auf seiner Seite.
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Idee und Bedarf
Du klärst, was am Haus gemacht werden soll, in welchem Zustand es ist und was es ungefähr kosten darf.
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Planung und Kosten
Aus der Idee wird ein Projekt mit Plänen, einer Kostenschätzung und einer gesicherten Finanzierung.
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Bewilligung
Je nach Vorhaben braucht es ein ordentliches Baugesuch, ein vereinfachtes Verfahren, eine Meldung oder nichts. Bis das feststeht, rechnet der Plan mit dem ordentlichen Verfahren, dem längsten.
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Pläne und Raumbuch
Was genau gebaut wird, Raum für Raum: das Raumbuch und die Materialien. Darauf offerieren die Handwerker.
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Offerten und Vergabe
Wer die Arbeiten macht, und zu welchem Preis. Am Ende steht für jedes Gewerk ein schriftlicher Auftrag.
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Baufreigabe
Bevor gebaut werden darf, sind die Auflagen der Bewilligung erfüllt: je nach Haus Schadstoffe, Kanalisation oder Brandschutz. Dann gibt die Gemeinde den Bau frei.
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Organisation
Versicherungen, Zahlungen, die Räume und die Nachbarn: damit die Handwerker am ersten Tag loslegen können.
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Ausführung
Abbruch, Leitungen, Ausbau: Die Handwerker arbeiten in der festgelegten Reihenfolge, du behältst Kosten und Termine im Blick.
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Abnahme und Übergabe
Die Arbeiten werden geprüft, Mängel festgehalten und die Räume wieder in Betrieb genommen.
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Abschluss und Garantie
Mängel werden behoben, die Abrechnung gemacht und die Unterlagen abgelegt. Danach laufen die Garantiefristen.